Flexibilität ist Trumpf: Trendjob mobiler Reitlehrer

Trendjob mobiler Reitlehrer mit der Reitlehrerhaftpflicht

Der Traumberuf Reitlehrer hat zahlreiche Facetten – und in den vergangenen Jahren hat sich der Dienstleistungsgedanke innerhalb dieses Tätigkeitsfeldes verstärkt. Gerade in ländlichen Gebieten halten etliche Pferdenarren ihre Vierbeiner bei sich zu Hause oder auf angrenzenden, gepachteten Weiden und befinden sich nicht selten weitab vom nächsten Reiterhof samt qualifizierten Unterrichtsstunden. Doch auch sie haben den Wunsch, regelmäßig an ihrem Können zu feilen. Was also tun – das Pferd zwei Mal pro Woche in den Hänger lotsen und kilometerweit fahren, um eine halbe Stunde Unterricht zu nehmen?
Mobile Reitlehrer haben sich auf diese Problematik spezialisiert: Wie ihr Name bereits verrät, lassen sie ihre Kunden nicht zu sich kommen, sondern fahren ihnen entgegen. Das bietet auch für sie selbst Vorteile: Sie benötigen für die Ausübung ihres Berufes nicht zwangsweise Schulpferde, Reithalle und Turnierplatz. Manche mobilen Reitlehrer sind dennoch bereit, ein eigenes Pferd mitzubringen, damit selbst blutige Anfänger erste Reitversuche starten können. Allerdings schlägt sich diese Variante dann auch im Preis nieder.

Zuverlässigkeit und pädagogisches Geschick sind unverzichtbar

Der Beruf des mobilen Reitlehrers – ob in der Vollzeit-Variante oder als Nebenjob – ist ein echter Trend. Doch genau darin liegen auch die Risiken. Auf dem Markt tummeln sich viele vermeintliche Reitlehrer, die  wenig erfahrene Reitschüler unvollständig oder schlecht unterrichten und mit ihren Dumping-Preisen die professionelleren Kollegen unterbieten. Wer also plant, sein Geld mit mobilem Reitunterricht zu verdienen, muss sich möglicherweise auf einen harten Konkurrenzkampf einstellen und sollte bestrebt sein, sich durch Können, Zuverlässigkeit und fundierte Selbstvermarktung abzuheben.
Denn auch mobile Reitlehrer leben von Stammkunden, die immer wieder ihre Dienste in Anspruch nehmen und diese zu schätzen wissen. Um das Reiten zu unterrichten, braucht es mehr, als selbst gut reiten zu können: Pädagogisches Geschick, Spaß am Umgang mit Mensch und Tier, Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit, mit dem Schüler an tiefer sitzenden Problemen zu arbeiten, sind die Grundvoraussetzungen für einen soliden mobilen Reitunterricht. Organisationstalent ist ebenfalls ein wichtiges Werkzeug: Der Kalender muss stets penibel geführt werden, damit es kein Terminchaos gibt; telefonisch sollten die mobilen Reitlehrer in ihren Kernarbeitszeiten durchweg zu erreichen sein.
Hilfreich ist ein übersichtlicher, klar gegliederter Internetauftritt, der regelmäßig durch Kleinanzeigen in regionalen Magazinen, Online-Reitbörsen und der Tagespresse beworben wird. Auch Aushänge an den schwarzen Brettern von Supermärkten haben schon so manchen treuen Kunden herbei gelockt.
Überdies benötigen mobile Reitlehrer eine hohe Flexibilität: Immer wieder müssen sie sich mit neuen Umgebungen, Voraussetzungen, vor allem aber mit neuen Menschen und Tieres arrangieren. Sie sollten einkalkulieren, dass nicht jeder Schüler automatisch bleibt – manche Privatpferdebesitzer haben nur ein kleineres, konkretes Problem mit ihrem Pferd zu bewältigen, das ein bis zwei Unterrichtsstunden in Anspruch nimmt, und trainieren anschließend alleine weiter. Wer diese Stunden genau so ernst nimmt und sich in gleichem Maße engagiert wie bei seinen Stammkunden, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass er bei einem neuerlichen Problem abermals angefragt wird.

Weitreichende Erfahrung hilft Lehrern und Schülern

Innerhalb der Branche gibt es unterschiedliche Auffassungen darüber, welche Ausbildung notwendig und empfehlenswert ist, um den mobilen Reitservice erfolgreich zu führen: Für die einen mobilen Reitlehrer ist das Absolvieren des Trainerscheins unverzichtbar; andere unterrichten auf Basis ihrer eigenen Erfahrungen. Letztere freilich sollten freilich weitreichend sein – ideal ist es, wenn die mobilen Reitlehrer selbst jahrelang auf Turnieren zugange waren, verschiedene Pferde unterschiedlichen Charakters unter ihrem Sattel hatten und über Kenntnisse sowohl im Gelände, im Springen als auch in der Dressur verfügen.
Doch auch die Schüler selbst müssen gewisse Voraussetzungen erbringen: Ein kleiner, umzäunter Reitplatz sollte vorhanden sein – es sei denn, es treten Probleme im Gelände auf, die mit einem gemeinsamen Ausritt analysiert und angegangen werden können. Bettina Belitz
 

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