Trächtigkeitsversicherung und Leibesfruchtversicherung

mit der Trächtigkeitsversicherung Ihre Stute absichern

Die Stute ist trächtig und wird bald Nachwuchs erwarten. Ein Fohlen soll ein neues Leben auf 4 Hufe stellen. Das ist für viele Pferdebesitzer eine freudige Nachricht. Aber wer kann garantieren, dass bei der Geburt alles glatt geht und Stute  und Fohlen alles gesund und munter überstehen werden?
Dafür gibt es leider niemals vollständige Gewissheit. Einige Pferdegeburten verliefen nicht so wie geplant und das Fohlen überlebte nicht. Oftmals schaffte es auch die Stute nicht und verstarb an den ernsthaften Folgen der Geburt.

Das ist im Laufe der modernen Zeit und medizinischen Methoden natürlich wesentlich seltener der Fall, aber leider kann man es doch niemals ganz ausschließen.
Verläuft die Geburt fehl, so bringt das viel Trauer bei den Besitzern mit sich. Diese Trauer und der schmerzende Verlust könne natürlich durch nichts in der Welt ersetzt werden. Losgelöst von den Emotionen, die der Tod von Stute und Fohlen mit sich bringen, entsteht allerdings auch ein finanzieller Verlust. Die Leibesfrucht der Stute und die Stute an sich haben meist einen finanziellen Wert, der der Pferdehalter im Fall der Fälle ebenso verlieren würde.

Die einzige Pferdeversicherung, die Mutterstute und Fohlen schützt ist die kombinierte Trächtigkeitsversicherung und Leibesfruchtversicherung.
Diese Pferdeversicherung muss rechtzeitig abgeschlossen werden, im Nachhinein gibt es keine Möglichkeit mehr. Zur Unterscheidung der beiden Pferdeversicherungen, bieten wir eine Einzelaufstellung:

Die Trächtigkeitsversicherung schützt den finanziellen Wert der Mutterstute, wenn diese während der Trächtigkeit oder bis zu 10 Tage nach dem Abfohlen verstirbt. Die Leibesfruchtversicherung hingegen sichert den finanziellen Wert des ungebohrenen Fohlens ab. Verstirbt es während der Trächtigkeit oder nach der Geburt, so zahlt die Tierversicherung den vereinbarten Wert des Fohlens an den Pferdehalter aus.

Grundlage für beide Pferdeversicherungen ist die vereinbarte Versicherungssumme. Bei der Trächtigkeitsversicherung wird der Wert der Stute zu Grunde gelegt. Hier hat der Pferdehalter die Wahl, die Versicherungssumme bis 10.000 Euro festzusetzen. Im Todesfall der Stute zahlt die Tierversicherung 80% der vereinbarten Versicherungssumme aus.
Die Leibesfruchtversicherung schützt den finanziellen Wert des ungebohrenen Fohlens - sollte es z.B. zu einer Fehlgeburt kommen, so werden zwischen 50% und 80 % der vereinbarten Summe an die Geschädigten bezahlt. Verstirbt das Fohlen ab dem 07. Trächtigkeitsmonat bis 28 Tage nach der Geburt, so erstattet die Leibesfruchtversicherung 50% der Versicherungssumme. Ab dem 29. Tag nach der Geburt werden 80% erstattet.

Zusätzlich gilt die Pferdeversicherung, wenn eine Nottötung ausgeführt werden muss. Dies geschieht in Fällen wenn man genau weiß, dass die Stute oder das Jungtier definitiv nicht überleben können oder wenn eine lebensbedrohliche Verletzung vorliegt. Weist die Stute beim Abfohlen starke innere Blutungen auf, so ist von einer Nottötung in den meisten Fällen auch nicht mehr abzusehen. Die Trächtigkeitsversicherung gilt bis zum 10. Tag nach dem Abfohlen. Stirbt die versicherte Stute innerhalb dieser Frist, so übernimmt die Pferdeversicherung die 80 % der vereinbarten Summe. Stirbt sie jedoch nach dieser Frist, so ist die Zeit der Trächtigkeitsversicherung abgelaufen und es kann keine Erstattung mehr ausgezahlt werden.

Diese finanzielle Entschädigung kann den geschädigten Besitzern leider nur den materiellen und finanziellen Schaden verringern oder sogar ganz ausgleichen. Jedoch ist es für viele stolze Pferdebesitzer kein großer Trost, da das geliebte Pferd und sogar noch dessen Junges verstorben sind. In vielen Fällen kommt es vor, dass die Mutter ohne Schwierigkeiten überlebt, aber dennoch das Fohlen nicht überlebt.

Beiträge und Kosten der Trächtigkeitsversicherung richten sich nach der Versicherungssumme, dem Alter der Stute und der Frage, ob es sich um eine Erstlingsstute handelt. Bei Stuten, welche zuvor noch niemals ein Fohlen zur Welt gebracht haben den sogenannten Erstlingsstuten zwischen dem 10 und 15 Lebensjahr ist noch ein zusätzlicher Beitrag an die Pferdeversicherung von Nöten, da das Risiko bei der ersten Geburt deutlich höher und weniger ein schätzbar ist als bei Stuten, welche schon mehrere gesunde Fohlen zur Welt gebracht haben.

Werden diese genannten Summen an die Trächtigkeitsversicherung abgegeben, so ist für den gewünschten Betrag volle Garantie zu geben im Falle einer Fehlgeburt oder anderen Komplikationen mit Krankheits- oder Todesfolge. Von der jeweiligen genannten Versicherungssumme kommt die Trächtigkeitsversicherung für je 80 % davon auf. Das heißt, es gibt nicht den 100 % Betrag, aber trotzdem das meiste. 20% werden einbehalten.

Die Beiträge der Leibesfruchtversicherung richten sich ausschließlich nach der Versicherungssumme.

Ist eine Stute trächtig, so ist es in jedem Fall besser, durch eine gute Pferdeversicherung vorzubeugen. Selbst bei Stuten, welche bereits 10 Geburten gut überstanden haben, ist nicht gesagt, dass die 11 ebenfalls wieder gut und problemlos verlaufen wird. Daher ist für alle stolzen Pferdebesitzer, welche schon eine Pferdeversicherung abgeschlossen haben, die Trächtigkeitsversicherung wirklich nur sehr zu empfehlen.Besitzt man natürlich keine Stute, ist diese Versicherung nicht erforderlich. Oder wenn die Fruchtbarkeit bereits nicht mehr besteht.

Diese Pferdeversicherung wird besonders empfohlen, wenn der materielle Schaden ein großes Ausmaß überschreiten würde. Das Leben des Pferdes kann die Trächtigkeitsversicherung niemals zurück geben, aber sie hilft dabei, den Hinterbliebenen finanziellen Schaden wieder einigermaßen ins Reine zu bringen.
Aus diesem Grund ist diese Pferdeversicherung jedem Pferdehalter welcher eine trächtige Stute im Stall hat, äußerst zu empfehlen!

Beantragen Sie hier die günstige Trächtigkeitsversicherung!

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