Reitbeteiligung: Regressansprüche der Krankenkassen

Eigenschaden Reitbeteiligung

Heutzutage sind Reitbeteiligungen (RB) sehr weit verbreitet. Dies hat den Hintergrund, dass Kosten für die Pferdehaltung so gesenkt werden können und die Pferde dauerhaft in Bewegung bleiben. Reitbeteiligungen sind regelmäßig erscheinende Fremdreiter, die sich an den Kosten des Pferdes beteiligen. Die Zahlung geschieht entweder in Form einer monatlichen Festzahlung an den Halter, oder durch Übernahme gezielter Kosten, z. B. Futterkosten, in manchen Fällen werden auch Reitstunden übernommen.

Was ist eine Reitbeteiligung?

Die Reitbeteiligung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Pferd gegen eine Sachleistung oder ein Entgelt regelmäßig geritten wird. Dabei ist eine Absicherung der Haftpflichtansprüche gegenüber dem Halter durch eine Haftpflichtversicherung erforderlich. Dies ist in Bezug auf die Regressionsansprüche gegenüber den Sozialversicherungsträgern von enormer Bedeutung. Pferdehalter, die eine Reitbeteiligung haben, sollte sich bei der Versicherung genau erkundigen, ob diese und in welchem Umfang sie abgesichert sind. Hierbei geht es um den Eigenschaden an der RB und dem Schaden durch die RB.

Wie sehen die Haftungsansprüche bei der Pferdehaftpflicht aus?

Betrachtet man nun die möglichen Schäden, die einer Reitbeteiligung widerfahren können, so gibt es zwei Arten von Schäden:

1 - Der Schaden an der Reitbeteiligung und Regressansprüche

Als Beispiel sei genannt, dass die Reitbeteiligung bei einem Turnier vom Pferd stürzt und sich schwere Prellungen und einen Armbruch zuzieht. Daraufhin geht sie zum Arzt, lässt sich behandeln und krankschreiben.

Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für den Unfallhergang und hat laut Sozialgesetzbuch 10 Regressansprüche gegen den Halter des Pferdes. Das bedeutet, die Krankenkasse kann die Bahndlungskosten und die Lohnfortzahlung beim Pferdehalter zurückfordern. Der Pferdehalter erhält daraufhin von der Krankenkasse ein Schreiben, in dem er aufgefordert wird, die Kosten zu zahlen.

Nur wer den Eigenschaden an der Reitbeteiligung und die Regressansprüche der Krankenkassen in der Pferdehaftpflicht mitversichert hat, kann den Schaden ganz einfach und unkompliziert durch die Pferdehaftpflicht abwickeln lassen.

2 - Schäden durch die Reitbeteiligung

Dieser zweite Aspekt ist dann von Bedeutung, wenn die Reitbeteiligung zum Beispiel bei einem Ausritt einen Fußgänger verletzt. Diese Ansprüche des Fußgängers gegenüber dem Pferdehalter werden auch von der Pferdehaftpflicht ersetzt, wenn die Schäden durch die Reitbeteilung mitversichert sind.

Hinweis: in unserer Pferdehaftpflichtversicherung sind Schäden an der RB, Regressansprüche und Schäden durch die RB versichert!!!

Reitbeteiligung muss nicht namentlich benannt werden

Oft kommt es vor, dass Reitbeteiligungen wechseln und der Versicherung nicht immer gleich gemeldet werden. Aus diesem Grund ist es ein Vorteil, wenn man die Reitbeteiligungen nicht namentlich erwähnen muss. Dies bieten einige Versicherungen so an. Der Verwaltungsaufwand ist so gering und es können mehrere Reitbeteiligungen zur gleichen Zeit bestehen. Es besteht weiterhin ein Versicherungsschutz für alle Reitbeteiligungen und Fremdreiter. Eine Reitbeteiligung definiert sich darüber, wenn der Pferdehalter sein Pferdes der RB zur Verfügung stellt. Dieser hat die Aufgabe, das Pferd zu pflegen und es zu bewegen.

In dem Reitbeteiligungsvertrag werden die Rechte und Pflichten festgehalten. Auch die Kostenbeteiligung kann dort mit aufgenommen werden.

Inhalte des Versicherungsvertrages bei der Pferdehaftpflicht

Fakt ist, dass der Halter des Pferdes für sämtliche Schaden haftet, welche durch das Pferd verursacht werden. Es werden durch die Pferdehaftpflicht Vermögen-, Personen- und Sachschäden abgesichert. Bei Personenschäden können finanzielle Existenzen abgesichert werden. Dies kann sehr schnell gehen, wenn z. B. die Reitbeteiligung vom Pferd fällt und mit einem Schäde-Hirn-Trauma ins Koma fällt. Neben den emotionalen Sorgen kann also mit der richtigen Pferdehaftpflicht die Sorge um die diese Kosten abgelegt werden- Die Regressansprüche der Krankenkasse werden anfallen, aber der Pferdehalter kann sie weiterleiten. Dies Kosten müssen also nicht aus der eigenen Tasche gezahlt werden.

Neben den Regressansprüchen sollten folgende Bestandteile in der Pferdehaftpflicht enthalten sein:

- Risiken von Fremdreitern, Rechtsbeteiligungen
- Regressansprüche gegenüber Krankenkassen
- Turnierteilnahmen
- Mietsachschäden, z. B. für Boxen
- gesetzliche Haftpflichtansprüche gegenüber Dritten

Vergleich der Pferdehaftpflicht

Mit einer Deckungssumme von fünf Millionen Euro erhält man eine gute und günstige Versicherung schon ab einem Betrag von unter hundert Euro im Jahr. Wenn man bedenkt, was dafür von der Versicherung an Risiken getragen wird, ist das ein absolut fairer Preis.Es können aber auch höhere Deckungssummen abgedeckt werden, z. B. für 20 Millionen Euro, dabei steigen jedoch die jährlichen Beiträge.

Wichtig ist es zu wissen, dass ein Haftungsausschluss im Reitbeteiligungsvertrag bei Prozessen nicht vor dem Gericht standhält. Viele Krankenkassen stellen Regressanforderungen gegenüber den Versicherungsnehmern. Nur wer eine gute Pferdehaftpflicht hat, hat auch die Chance auf eine Übernahme der Kosten. Ein Versicherungsvergleich lohnt sich immer, um optimal abgesichert zu sein.

Denn für jeden Pferdehalter gibt es die richtige Versicherung, man muss nur danach suchen: Pferdehaftpflichtversicherung inkl Reitbeteiligung

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