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Tipps zur Pferdeerziehung

An sich ist das Pferd "lieb" und "gehorsam", trotzdem möchte das Pferd immer und immer wieder seinen eigenen Kopf durchsetzen. Dies kann zur harten Geduldsprobe für den Reiter, und das Pferd, werden. Mit einfachen, aber sehr effektiven Tipps und Tricks lassen sich Schwierigkeiten im täglichen Umgang mit dem Vierbeiner jedoch beseitigen. Voraussetzung hierfür ist natürlich das nötige Know-How sowie Mucke, Spucke und jede Menge Klebeband ;-).

Erziehung

Ein sehr liebevolles Erziehungstraining basiert auf einer Vertrauensbasis. Jede von uns vollbrachte Handlung geht weiter an das Pferd. Sind wir laut und nervös, wird sich das Pferd innerhalb kurzer Zeit auch nervös fühlen. Deshalb gilt: und Geduld bewahren, so anstrengend es auch sein mag. Es gilt, sich mit seinem Pferd zu verständigen, wie einst Dr. Doolittle. Am Anfang der Erziehungsausbildung kann eine kurze Lederpeitsche, Wort- und Körpersignale ein wenig unterstützen. Sie soll jedoch weiterhin als Arbeitsmittel eingesetzt werden, nicht als Schlagwerkzeug.

TIPP: - Viel Zeit, Motivation und Konsequenz mitbringen. - Das Pferd als Pferd sehen, nicht als Hund oder als Mensch. - Der Mensch ist das Alpha-Tier. Das muss das Pferd begreifen. - Das Umfeld muss stimmen für die Übungen. - Dem Pferd nicht hinterherlaufen, das Pferd soll kommen. Eventuell sogar weglaufen, das Pferd soll nachlaufen. - Pferde haben ein sehr gutes Gedächtnis - deswegen, keine Fauxpaus. Keine Drohungen, keine Befehle. Pferde können Wünsche und Ängste entschlüsseln (Körpersignale des Menschen) - Pferde dürfen gelobt werden. Leckerlis sollen jedoch gemäßigt angewendet werden. Das richtige Geschirr Die meisten Pferde könnten mit einem Trensengebiß (große Ringe) gezäumt werden. Schärfere Gebisse führen meist zu einer noch angespannteren Situation zwischen Reiter und Pferd. Das Pferd holt sich sein Gehorsam durch andere Signale, wie Stimme, Körpersignale und Vertrauen. ACHTUNG: Auch hier gilt, das Zügelende nicht als Schlagmittel einzusetzen. Mit Gewichtsverlagerungen werden bessere Ergebnisse erreicht.

Der richtige Sattel

Der Sattel sollte viel Kontaktfläche haben. Sattler oder Tierarzt können hier beraten. Den Sattel immer wieder auf die richtige Passung überprüfen. Sattelkissen sind weniger empfehlenswert, da sie durch die Rutschgefahr keinen ausreichenden Sicherheitsschutz bieten. Weitere Tipps: - Einen ganzen Tag mit dem Pferd verbringen. Das Pferd kann beobachtet werden, viele ungeklärte Fragen können hier geklärt werden. Bei Belieben immer wieder wiederholen, solche Tage tun Reiter und Pferd gut. - Auf Vorlieben und Abneigungen des Pferdes achten: Ist das Pferd fliegenscheu? Ist es kitzelig? Hat es Narben an Stellen, an welchen Sattelzeug aufliegt? usw. - Weiches Aufsitzen stärkt das Vertrauensverhältnis. Während dem Aufsitzen nicht am Gebiß zerren. - Viel mit Stimme arbeiten Am Ende sollte sich der Pferdebesitzer auch einmal selbst belohnen, für sein Zeit, seine Motivation, seine Geduld und seine Konsequenz.