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Der richtige Hufschmied

Pferde kommen um eine gute Hufpflege nicht herum. Schliesslich können sie nur dann vollkommen gesund sein, wenn die Hufe 100% in Ordnung sind, sodass sich die Tiere bewegen können. Ohne gesunde, ordentlich geraspelte Hufe geht gar nichts. Ein guter Hufschmied ist nicht leicht zu finden. Das ist leider eine Tatsache. Dennoch gibt es sie. Doch wie erkennt man sie?

Als erstes Kriterium gilt immer noch die Tatsache, dass das Pfferd ihn bzw. sie mögen muss. Nimmt das Pferd sofort beim ersten Termin Reissaus vor dem Schmied, kann man sich getrost sofort nach einem anderen umsehen. Klingt zur rabiat? Nun, wir Menschen sind ja nicht bei dem Guten angemeldet. Wenn das Tier nun also, weshalb auch immer, sich absolut nicht an diesen Menschen herantraut, wird es einen Grund haben. Man sollte es nicht persönlich nehmen. Eher als eine neue Herausforderung! Ein guter Hufschmied ist ruhig und besonnen. Er geht kompetent, freundlich, aber trotzdem bestimmt mit dem Pferd um. Hufe korrigieren ist nämlich keine leichte Arbeit, bei der das Tier machen kann, was es will. Der Schmied gibt dem Pferdebesitzer auch vernünftige Anweisungen, wie das Pferd zu halten bzw. anzubinden ist, wie das Bein aufgehalten werden muss, wenn er Hilfe braucht. Zudem sollte er seine Vorgehensweise erklären, damit der Besitzer ein besseres Gefühl für die Hufproblematik bekommen kann. Ein gut ausgebildeter Schmied wird sich ohnehin das ganze Pferd anschauen und nicht nur die Hufe.


Er wird sowohl in der Box als auch beim Laufen das Tier genau beobachten, um eventuelle Probleme, die von den Hufen herrühren, entdecken zu können. Nur dann ist er in der Lage, mit seiner Arbeit das Pferd wieder gut auf die Beine zu stellen. Nicht jedes Pferd benötigt unbedingt Eisen. Oft sind die Barfüßler die gesünderen Tiere. Die Kompetenz eines Schmiedes zeigt sich also in seinen Handlungen. Weiterhin muss er eigenständig die Probleme richtig taxieren können, selbst wenn er damit einmal gegen den Rat vom Tierarzt handelt! Nur wenn er das Pferd als Ganzes sieht, kann er optimale Arbeit leisten.

Eine regelmässige Fortbildung sollte vorauszusetzen sein.
Und zwar in allen Bereichen der Hufschmiedekunst.

  1. Hierzu gehören neben Kunst des Beschlagens,
  2. Die ordentliche Bearbeitung des Eisen im Feuer/auf dem Ambross,
  3. Das eigentliche Richten der Hufe durch Raspel und Ausschneiden, möglichst nach neusten orthopädischen Kenntnissen.
  4. Selbstverständlich gehören zu seinem Wissen auch umfassende Anatomiekenntnisse. Um das Bild zu vollenden wären Kenntnisse von Problembehandlung des Bewegungsapparates mit Hilfe der Homöopathie oder Akupunktur von Vorteil. Denn so können sekundäre Probleme, die eventuelle zu einem Schiefstand des Tiere führen, von Innen heraus angegangen werden.

Die Suche nach dem "perfekten Schmied" lohnt sich auf jeden Fall