Mahnverfahren in der Tierversicherung

Das Mahnverfahren wird dann eingeleitet, wenn der Versicherer der Pferdehaftpflicht keine Zahlungseingänge seitens des Pferdehalters verbuchen kann. Entweder war das Konto bei der Abbuchung nicht gedeckt oder der Pferdehalter hat versäumt, die Beiträge der Tierversicherung rechtzeitig zu überweisen.

Das Mahnverfahren der Tierversicherung muss sich streng an die Vorgaben des Versicherungsvertragsgesetzes halten und führt bei Nichtzahlung dazu, dass die Forderungen aus der Pferdehaftpflicht an einen Rechtsanwalt abgegeben werden und der Vertrag gekündigt wird.

Nach den § 37 und § 38 des Versicherungsvertragsgesetzes unterscheidet sich der Beitrag für die Tierversicherung in den Erstbeitrag und den Folgebeitrag. Wird die Erstprämie für die Tierversicherung nicht rechtzeitig bezahlt, so kann der Versicherer vom Vertrag zurücktreten. Versicherungsschutz besteht nicht.

Wird die Folgeprämie der Tierversicherung nicht rechtzeitig gezahlt, so ist der Versicherer verpflichtet, dem Versicherungsnehmer eine Frist von mindestens zwei Wochen einzuräumen, in der die offenen Beiträge ausgeglichen werden können.

In der schriftlichen Mahnung muss enthalten sein, welche Zahlungsfrist eingeräumt wird, welche Konsequenzen / Rechtsfolgen aus der Nichtzahlung resultieren.

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