Der Katzenkauf

Der Katzenkauf: Katzenkrankenversicherung gleich beantragen

Katzen gehören zu den beliebtesten Haustieren. Sich eine Katze zuzulegen ist leicht. Grade auf dem Land gibt es häufig ungeplanten Nachwuchs in der Nachbarschaft. Tierheime platzen oft aus allen Nähten und beherbergen zahlreiche Katzen, die ein neues Zuhause suchen. Daneben bieten Züchter reinrassige Katzen zum Kauf an. Doch die Anschaffung einer oder mehrerer Katzen sollte gut überlegt sein, um Mensch und Tier schmerzhafte Erfahrungen zu ersparen.

Einige Überlegungen vor dem Kauf helfen bei der Entscheidung, eine Katze ins Haus zu holen. Vor allem sollte man sich bewusst machen, dass man damit für viele Jahre eine große Verantwortung übernimmt. Schließlich können Katzen über 20 Jahre alt werden. Zudem brauchen sie Zuwendung, können Schäden an der Einrichtung hinterlassen und verursachen Kosten. Nur wer bereit ist, diese Verantwortung zu tragen, sollte sich eine Katze zulegen. Daneben gibt es noch einige praktische Fragen zu klären, beispielsweise ob der Mietvertrag wirksame Klauseln gegen Haustierhaltung enthält, ob Allergien vorliegen, ob die Wohnung katzengeeignet ist, wer kümmert sich im Urlaub um das Tier, etc.

Die meisten Menschen wünschen sich ein niedliches, verspieltes Katzenjunges. Es ist für Katzenliebhaber ein ganz besonderes Erlebnis, eine junge Katze aufwachsen zu sehen. Zudem fügt sich die kleine Katze gut in ihr neues Zuhause ein und passt sich ihrer Menschenfamilie besser an. Doch sollten kleine Katzen mindestens zwölf Wochen bei der Mutter bleiben, die ihnen in dieser Zeit vieles fürs Katzenleben beibringt. Erst danach können sie in ein neues Zuhause umziehen. Dort werden sie sich in der Regel erstmal verstecken. Geht man auf sie zu, flüchten sie meist. Nur ungern lassen sich die Kleinen streicheln oder auf dem Arm tragen. Ihr Spieltrieb ist dagegen voll ausgeprägt und sie brauchen viel Aufmerksamkeit und Unterhaltung. Wer sich ein Katzenjunges anschafft, muss sich zudem bewusst sein, dass es eine Lebenserwartung von durchschnittlich zwölf bis 15 Jahren hat.
Im Tierheim warten viele ältere Katzen auf neue Besitzer. Vor allem sehr alte Tiere sind schwer zu vermitteln und brauchen neben einem guten Zuhause oft mehr medizinische Betreuung. Der Vorteil hier ist, dass man oft von den Betreuern etwas über den Charakter der Katzen erfahren kann. Dabei sollte man eine Katze wählen, die bereits früher unter ähnlichen Umständen gelebt hat, also wer ein Tier in reiner Wohnungshaltung möchte, sollte eine Katze nehmen, die in der Wohnung aufgewachsen ist und keinen Freigänger. Wer eine lebhafte Familie hat, sollte kein Tier nehmen, das mit einem ruhigen Rentner alleine gelebt hat. Eine erwachsene Katze sollte vom Wesen und ihren Gewohnheiten zum neuen Zuhause passen, da sie sich nicht mehr so leicht wie ein Baby anpassen kann.

Rassekatzen gibt es beim Züchter oder manchmal als Abgabetier im Tierheim. Bei der Wahl des Züchters sollte man fragen, ob er in einem Zuchtverein organisiert ist. Der Züchter sollte geduldig auf alle Fragen eingehen und den Interessenten die Katzen und ihre Umgebung zeigen. Zuchtkatzen sollten in der Wohnung aufwachsen. Keinesfalls sollte man Katzen aus Zwingern oder Verschlägen kaufen und damit unseriöse Züchter noch unterstützen. Ein gutes Zeichen ist es, wenn der Züchter auch einige Fragen an die Interessenten hat, um ein passendes Tier zu finden. Katzen vom Züchter eignen sich gut als Wohnungskatzen, da sie meist schon seit Generationen im Haus leben. Doch zumindest ein Balkon sollte vorhanden sein, wenn man eine Katze hält. Tiere vom Züchter oder aus dem Tierheim sind in der Regel bereits entwurmt und geimpft. Falls nicht, sollte man in den ersten Wochen einen Besuch beim Tierarzt einplanen.

Welche Rasse oder Farbe man wählt, ist Geschmackssache. Bei Babys sollte man ein aufgewecktes, nicht verschrecktes Tier mit glänzendem Fell und sauberen Augen und Nase wählen. Wenn Augen oder Nase verschleimt sind, ist das Tier vermutlich schwer krank. Bei erwachsenen Tieren sollte man nach Charakter und Gewohnheiten gehen.
Eine Katze ist zierlicher. Kater werden größer und gelten als anhänglicher und verschmuster, was zutreffen kann, aber nicht muss. Grundsätzlich sollten alle Katzen und Kater kastriert werden, um den Tieren und sich selbst Stress zu ersparen. Wer später selber züchten will, sollte ein Weibchen wählen. Einen unkastrierten Kater zu halten ist problematisch.

Einzelne Tiere eignen sich für Familien oder Menschen, die sich dem Tier ganz widmen können. Berufstätige, die viel außer Haus sind, sollten lieber zwei Katzen wählen. Dies können Wurfgeschwister oder Tiere aus dem Heim sein, die miteinander auskommen. Hat man bereits eine Katze und will eine zweite anschaffen, kann dies schwierig werden. Babys werden häufiger akzeptiert als ausgewachsene Tiere, doch gibt es keine Garantie dafür, dass die Katze einen Neuankömmling toleriert.

Bevor der neue Mitbewohner ins Haus kommt, sollte die Wohnung auf Gefahrenquellen und Gifte untersucht werden. Zudem sollten Wasser- und Futternapf, Verstecke, Schlafplätze und ein Katzenklo aufgestellt werden. In den ersten Wochen wird die Katze ihre Umgebung erkunden und vor allem Katzenkinder werden sich häufig verstecken. Hier braucht es etwas Geduld und schon bald hat man seine wahre Freude mit dem neuen Tier.

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