Obliegenheiten in der Tierversicherung

Aus jedem Vertragsverhältnis gehen Rechte und Pflichten hervor. Ein wichtiger Teil der Pflichten sind die sogenannten Obliegenheiten. Gemäß dem Versicherungsvertragsgesetz sind dies Verhaltensvorschriften, an die sich der Versicherungsnehmer halten muss.

Man unterteilt hierbei Obliegenheiten vor dem Schadensfall und nach Eintritt des Schadensfalles.

Beispiel Betriebshaftpflicht Reitstall: der Betreiber des Reitstalles schließt eine Betriebshaftpflichtversicherung ab. In dieser enthalten ist die Betriebshaftpflicht als solche, die Schulpferdehaftpflicht, die Reitlehrerhaftpflicht und auch die Absicherung der Pensionspferde.

Im Rahmen der Obliegenheiten (=Verhaltensvorschriften) vor einem Schadensfall muss der Betreiber des Reitstalles sämtliche Gefahrerhöhungen vermeiden.

Ebenso wichtig sind die Obliegenheiten nach Eintritt des Schadenfalles: der Betreiber des Stalls muss die Versicherung unterstützen und weitere Schäden vermeiden. Das heißt, dass der Schaden schnellst möglich gemeldet werden muss. Es müssen Fotos angefertigt werden um den Schadenhergang aufzuklären und so weiter.

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