03.09.2014

Stoppelfeder - Gefahr und Freude zugleich

Einmal über ein Stoppelfeld zu galoppieren gehört zu den Wunschzielen der meisten Reiter/innen, aber die Verwirklichung birgt leider Tücken und Gefahren in sich. Ein Stoppelfeld-Ritt kann eine gute Sache sein, aber nur dann, wenn man einige Dinge berücksichtigt. Das bedeutet, dass Achten auf Hasenlöcher, die Meinung des Bauern und vorbereitete Ausbildungsarbeit. Wer also meint unvorbereitet mal so mit seinen Pferd über ein Stoppelfeld zureiten, gefährdet sich selbst und das kann so manchen gesundheitlichen Schaden nach sich ziehen wie z.B. ein Beinbruch.

Risiken minimieren

Es gibt zwei Bedingungen, denen man größte Beachtung schenken sollte:
1.Mein Pferd gehorcht mir.
2.Mein Pferd gehorcht mir auch in Ausnahmesituationen.

Ein Stoppelfeld bedeutet für ein Pferd unendliche Freiheit. Es verlockt die meisten Pferde zum Buckeln und Rennen. Diese beiden Sachen sind genau das, was man auf keinen Fall möchte. Also muss man mit dem Pferd eine Grundbasis erarbeiten, bei denen man sich sicher sein kann, dass das Pferd gehorcht trotz der verlockenden Weite. Ein Pferd sollte ausreichende Bewegungsmöglichkeiten haben. Sprich, die Pferde sollten so gehalten werden, dass sie ihren großen Bewegungsdrang alltäglich nachkommen können. Pferde, welche sich während der Haltung kaum bewegen können holen dies sofort nach, wenn sie auf die Wiese können. Für Pferde die kaum Auslauf haben muss ein brachliegendes Stoppelfeld etwas herrliches sein. Wer dann von seinen Pferd erwartet ruhig zubleiben der verkennt gänzlich das Wesen eines Pferdes und die Situation, welche ein Stoppelfeld für das Tier bedeutet.

Sorgfältige Vorbereitung

1.Man sollte mit seinen Pferd im Schrittgang, Stück für Stück, über das Stoppelfeld reiten.

2.Wenn das sogenannte „Spazierengehen“ auf dem Stoppelfeld normal ist, kommt der zweite Schritt. Der besteht aus einen ruhigen und einfachen Traben. Nach einigen Minuten verlässt man das Feld mit dem Tier sofort wieder. Das Pferd sollte bei den ganzen Übungen ruhig und locker bleiben. Erst nach diesen wiederholten Übungen sollte man sich das Ziel vom Galopp über das Feld setzen.

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