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Zaumzeug für Pferde
Reiter benötigen ein passendes Kopfstück ( auch Zäumung genannt ) zum Lenken und zum Anhalten des Pferdes. Hierbei sind verschiedene Arten von Zäumungen zu unterscheiden.
In der herkömmlichen, bzw. Englischen Reitweise wird in der Regel ein Englisches Reithalfter verwendet. Bei dieser Zäumung werden Stirn- und Nasenriemen verwendet, mitunter auch ein so genanntes Sperrhalfter, welches das Pferd in seiner Maulaktivität weitgehend gewollt behindert.
Das Gebiss welches mit Hilfe der Zügel die Verbindung vom Pferdemaul zur Reiterhand darstellt, besteht aus einer einfach- oder auch doppelt gebrochenen Wassertrense. Die Stärke des Gebisses entscheidet maßgeblich ob der Reiter schärfer oder sanfter Einwirken kann. Je dicker das Gebiss ist, desto weicher wird es vom Pferd empfunden.
In der Westernreitweise sind solche Zäumungen unerwünscht.
Häufig verwenden Westernreiter Einohrzäume ohne Nasen und Stirnriemen. Je nach Ausbildungsgrad des Pferdes wird mit Wassertrense geritten, oder aber bei gut ausgebildeten Pferden mit einer Westernkandare.
Die Westernkandare ermöglicht eine einhändige Zügelführung, und das Pferd wird hierbei über den „Hals“ gelenkt.
